Gestern Nacht war das wohl bekannteste Event des Harzes – Die Walpurgisnacht. Lauter Touristen, noch dazu verkleidete füllten die Straßen von Wernigerode. Von allen Seiten kam ein Gackern oder “Hexen”-Lachen und ich fühlte mich schon fast fehl am Platz ohne Besen, Krummnase und grünem Make-Up im Gesicht.
EIGENTLICH, wollte ich ja gar nicht auf die Party nach Schierke fahren. EIGENTLICH wollte ich einen entspannten Mädelsabend mit Wein, Essen und guten Film haben. Aber wie das ja meistens so ist, laufen die Dinge eher anders als man sie sich vorstellt. Allerdings kann ich nun zum zweiten Mal sagen, dass die Partys auf die man eigentlich gar keine Lust hat, zu den besten überhaupt gehören. Es war einfach ein super Abend. Wir waren eine kleine Gruppe und haben es Gott sei Dank auch geschafft uns nicht zu verlieren. Es gab eine riesen Lasershow am Ende, wobei ich die Tatsache, dass diese Faust darstellen sollte, irgendwie nicht mitbekommen habe. Am Ende ging es dann noch mal in den “Saal” und danach kam der Kampf um die Plätze im Bus. Wer wollte auch schon von Schierke aus laufen oder ein Taxi nehmen. Wir haben es zum Glück gleich in den (für mich) zweiten Bus geschafft, hatten sogar Sitzplätze und fuhren dann direkt zur Hochschule zurück.
Mittlerweile ist schon wieder Samstag Abend und ich muss einen riesigen Berg an Lernstoff nacharbeiten. Meine Woche ist leider doch sehr voll und somit wird die ganze Arbeit aufs Wochenende abgewälzt. Da fällt mir immer der Spruch von Prof. N. ein: das Bachelor-Studium bedeutet 60% Selbstarbeit und 40 % Uniarbeit und wenn ich mein Ziel am Ende erreichen will, dann muss ich micht wohl oder übel auch daran halten. Ich bezeichne meine leichte Trägheit auch zur Zeit als “Das Phänomen des Sommersemesters”. Wenn draußen bei 25°C die Sonne scheint, alle mit Decken auf der Wiese liegen oder Volleyball spielen,….wer hat denn da schon Lust zu lernen?